05.03.26: Aktive Mittagspause im Sana Krankenhaus Templin – Beschäftigte machen Druck
Jeden Monat bekommen die Beschäftigten des Sana Krankenhauses Templin für die gleiche Arbeit elf Prozent weniger Lohn als die Kolleginnen und Kollegen im Sana-Konzern. Eine langjährige Pflegefachkraft in der Entgeltgruppe P7 bekommt monatlich 400 – 467 EUR weniger Tabellenentgelt als ihre Kolleginnen und Kollegen in der gleichen Tätigkeit, beispielsweise bei Sana in Berlin oder in Sommerfeld. Diese durch nichts begründete Lohndiskriminierung nehmen sie nicht weiter hin.
Am Donnerstag, den 5. März 2026 um 13.30 Uhr werden die Beschäftigten des Sana Krankenhauses in Templin ihre von 85% der Beschäftigten gestützte Mehrheitspetition unter dem Motto: „Konzerntarifvertrag – ein MUSS, deshalb jetzt den Lückenschluss!“ und „Wir pflegen euch bei Tag und Nacht – 11 Prozent sind fair gemacht!“ in einer aktiven Mittagspause vor dem Haupteingang Heinestraße präsentieren.
ver.di hat die Geschäftsführung zu Tarifverhandlungen aufgefordert. In der ersten Verhandlungsrunde am 26. Februar sah sich der Arbeitgeber nicht in der Lage, ein Angebot zu machen. Das fordern die Beschäftigten nun für die auf den 21. April terminierten zweite Verhandlungstag mit der aktiven Mittagspause ein. Die Beschäftigten haben eine hohe Streikbereitschaft signalisiert.

