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Arbeitsminister Keller: „Weiterbildungsförderung wird gut in Anspruch genommen“

Arbeitsmarktzahlen für Februar liegen vor. Die Arbeitslosenquote liegt bei 6,7 Prozent

 

Der Brandenburgische Arbeitsmarkt zeigt sich weitestgehend robust. Herausfordernd bleiben die Fach- und Arbeitskräfteengpässe in den brandenburgischen Betrieben. Weiterbildung nimmt in diesem Zusammenhang eine Schlüsselrolle ein.

 

„Qualifizierung ist für mich das Fundament der Fach- und Arbeitskräftesicherung. Sie hilft, auf die Dynamik des Strukturwandels zu reagieren, der auch den Brandenburgischen Arbeitsmarkt vor Herausforderungen stellt. Mit Weiterbildung können wir einen konkreten Beitrag leisten, die Kompetenzen unserer Beschäftigten zukunftsfest auszurichten und weitere Potenziale am Arbeitsmarkt zu heben. Umso mehr freue ich mich über die gute Inanspruchnahme unserer Weiterbildungsförderung.“ Das erklärte Arbeitsminister Daniel Keller anlässlich des heute von der Bundesagentur für Arbeit vorgelegten Arbeitsmarktberichts für den Monat Februar. 

 

Die Zahlen sprechen für sich. In knapp drei Jahren wurden über 3.000 Anträge im Rahmen der Weiterbildungsrichtlinie gestellt. Rund 8.500 Beschäftigte können bislang von der Förderung profitieren. Möglich ist dies durch den Europäischen Sozialfonds Plus, über den die Gelder für die Förderung zur Verfügung gestellt werden. Erst im Januar ging die Förderung mit zahlreichen Neuerungen an den Start.

 

Die Brandenburgischen Unternehmen leisten durch ihre Investitionen in Weiterbildung einen entscheidenden Beitrag, um ihre Beschäftigten im Strukturwandel zu unterstützen und ihre Chancen am Arbeitsmarkt zu verbessern.

 

„Weiterbildung bietet vielfältige Möglichkeiten zur beruflichen Entwicklung. Umso wichtiger ist es, dass Unternehmen und Beschäftigte die vielen guten Unterstützungsangebote kennen“, betont Minister Keller. „Auch dazu soll die Weiterbildungsrichtlinie einen Beitrag leisten. Mit der Etablierung einer Servicestelle für Weiterbildung wollen wir die Zusammenarbeit regionaler Partner im Bereich der beruflichen Weiterbildung unterstützen. Dadurch soll ein niedrigschwelliger und transparenter Zugang für Unternehmen und Beschäftigte entstehen.“

 

Informationen zur Förderung finden sich unter www.ilb.de/weiterbildung.

 

 

Aus dem Arbeitsmarktbericht:

 

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im Februar 2026 in Brandenburg 90.597 Menschen arbeitslos, davon 38.407 Frauen (42,4 Prozent) und 52.190 Männer (57,6 Prozent). Das sind 76 Personen weniger als im Januar 2026 und 1.674 mehr als im Februar 2025.

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