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Projekt Concrete Chemicals wird in Schwedt umgesetzt

Wirtschaftsminister Daniel Keller begrüßt die Umsetzung des Projektes Concrete Chemicals in Schwedt und die damit entstehenden Zukunftsperspektiven für die PCK-Raffinerie. 

 

Potsdam. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat heute mitgeteilt, dass das Projekt Concrete Chemicals am Standort des Industrieparks PCK in Schwedt umgesetzt werden soll. Concrete Chemicals ist ein Projekt zur Herstellung von E-Kerosin (nachhaltige Flugtreibstoffe), das von den Unternehmen ENERTRAG und Zaffra getragen wird. Dabei wird aus abgeschiedenem biogenen CO2 und grünem Wasserstoff, der aus der Elektrolyse verstromter Windkraft gewonnen wird, zunächst ein Synthesegas produziert. Dieses Synthesegas wird mittels Fischer-Tropsch-Verfahren in synthetische grüne Kohlenwasserstoffe umgewandelt, die zentraler Bestandteil von E-Kerosin sind.

 

Concrete Chemicals wurde als Wasserstoffprojekt im Rahmen der „Important Projects of Common European Interest“ (IPCEI) ausgewählt und im Dezember 2024 durch die Europäische Kommission genehmigt. Die dafür nötige Investition in Höhe von 494 Mio. Euro wird vom Bund mit 245 Mio. Euro und vom Land Brandenburg mit 104 Mio. Euro gefördert.

 

Dazu erklärte Daniel Keller, Minister für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz des Landes Brandenburg: „Für Brandenburg gibt es heute zwei gute Nachrichten: Erstens kann das wichtige Wasserstoffprojekt Concrete Chemicals nun starten. Damit fördern wir die industrielle Produktion von synthetischen Flugkraftstoffen und einen klimaschonenden Flugverkehr. Brandenburg bleibt so ein Vorreiter der Energiewende. Zugleich zeigen ENERTRAG und Zaffra, welches industrielle Potential in der Wasserstoffwirtschaft liegt.

 

Zweitens kann sich hier für die PCK-Raffinerie ein Tor in die Zukunft öffnen. Denn der neue Standort im Industriepark PCK in Schwedt bietet alle Möglichkeiten, um eine industrielle Erfolgsgeschichte für die Projektpartner und für die PCK-Raffinerie zu schreiben. Hier kommen Technik, Produktionsanlage, Erfahrung und Transportwege zusammen. Der Standort erlaubt zudem den Anschluss an das geplante nationale Wasserstoffkernnetz sowie bei entsprechendem Bedarf eine Vergrößerung der Produktion.

 

Möglich wurde diese Standortentscheidung aber nur, weil sich das Land Brandenburg, der Landkreis Uckermark und die Stadt Schwedt (Oder) so intensiv für die Bereitstellung der Flächen eingesetzt haben, die sich im Besitz der unten Trauhandverwaltung stehenden PCK befinden.“

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