Noch kein Durchbruch bei Verhandlungen bei der BVG – ver.di startet Rückkopplung zu nächsten Schritten
In den laufenden Tarifverhandlungen mit dem Kommunaler Arbeitgeberverband (KAV) Berlin und dem Vorstand der BVG sieht die Gewerkschaft ver.di Berlin-Brandenburg zwar erste Fortschritte, kritisiert jedoch weiterhin das Ausbleiben substantieller Verbesserungen für die Beschäftigten.
Nachdem über einen langen Zeitraum hinweg kein Angebot seitens der Arbeitgeber vorgelegt wurde, liegen nun seit zwei Verhandlungsrunden konkrete Vorschläge auf dem Tisch.
Allerdings bleibt der BVG-Vorstand bei entscheidenden Punkten hinter den Erwartungen zurück. Zwar wurden bei Fragen der Schichtlängen und der Mindestruhezeiten erste Signale des Entgegenkommens gesendet. Auch zu den Themen Entgeltordnung und Wendezeiten sollen Kommissionen eingesetzt werden. Doch bei zentralen Forderungen wie zusätzlichen Urlaubstagen bietet die Arbeitgeberseite mögliche Umsetzung erst ab dem Jahr 2028 an.
„Es ist gut, dass wir ins Verhandeln kommen. Aber die Frage des Urlaubsanspruchs auf den Sankt-Nimmerleins-Tag zu verschieben, ist inakzeptabel. Wir werden nun mit den Beschäftigten beraten, welche Antwort wir auf die Haltung des BVG-Vorstands geben“, erklärt ver.di Verhandlungsführer Serat Canyurt.
ver.di wird in den kommenden Tagen die Rückkopplung mit den Beschäftigten organisieren und gemeinsam über das weitere Vorgehen entscheiden. Ziel bleibt ein Tarifabschluss, der spürbare Entlastungen und echte Verbesserungen für die Beschäftigten bringt.

