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15. Luftsicherheitstage 2026 – Branche setzt klares Signal für Qualität, Innovation und Zusammenarbeit

#Potsdam (ots)

 

Berlin – Mit einer starken Beteiligung von erneut rund 300 Vertreterinnen und Vertretern aus Behörden, Luftfahrt, Sicherheitswirtschaft, Wissenschaft und Politik sind heute die 15. Luftsicherheitstage erfolgreich zu Ende gegangen. Die zweitägige Fachveranstaltung wurde vom Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) gemeinsam mit dem Bundespolizeipräsidium ausgerichtet.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen aktuelle
sicherheitspolitische Entwicklungen, Qualitätsanforderungen in der
Luftsicherheit, Innovationen in Ausbildung und Training sowie neue
technologische Herausforderungen.
Der Vizepräsident des Bundespolizeipräsidiums, Thomas Plank,
ging in seinem Grußwort auf die historisch gewachsene Entwicklung
ein:
„Die Bundespolizei feiert in diesem Jahr ihr 75-jähriges Bestehen.
Bereits seit dem 1. April 1992, also seit knapp 34 Jahren, übernimmt
die Bundespolizei die Luftsicherheitsaufgabe an Verkehrsflughäfen.
Die Entwicklung der Behörde, aber auch die stetig verändernde
Luftsicherheitslage, ist geprägt von verschiedenen Einflüssen auf
nationaler und internationaler Ebene. Die vertrauensvolle und
partnerschaftliche Zusammenarbeit unserer Stellen ist der Garant für
Luftsicherheit.“
Die Fachvorträge verdeutlichten, dass die Luftsicherheitsbranche vor
tiefgreifenden strukturellen und technologischen Veränderungen
steht. Neben Fragen der Qualitätssicherung und der
Weiterentwicklung regulatorischer Rahmenbedingungen wurden
auch Aspekte der Personalgewinnung, der Resilienz kritischer
Infrastrukturen sowie der Umgang mit neuen Bedrohungsszenarien
intensiv erörtert.
Die Veranstaltung bot zudem erneut eine zentrale Plattform für
fachlichen Austausch, strategische Einordnung und die Vernetzung
der maßgeblichen Akteure, zur Stärkung des partnerschaftlichen
Zusammenwirkens von Staat und Wirtschaft.
Der Präsident des BDLS, Alexander Borschulze, betonte in seiner
Rede die zentrale Rolle von Technologie und Verantwortung für die
Zukunft der Branche:
„Die Luftsicherheit 2040 wird technischer, automatisierter und
komplexer sein – aber niemals ohne den Menschen, der
Verantwortung trägt. Wir als Sicherheitsdienstleister gestalten ein
System, das weniger personalintensiv, dafür aber qualitativ
hochwertiger, stabiler und schneller ist. Unsere Aufgabe ist es,
Technik, Prozesse und Menschen zu einem funktionierenden
Ganzen zu integrieren. Nur so können wir ein sicheres, nachhaltiges
und zukunftsfähiges Luftsicherheitssystem gewährleisten.“
Neben dem umfangreichen Konferenzprogramm nutzten die
Teilnehmenden die Gelegenheit zum intensiven Austausch im
Rahmen des traditionellen Abendempfangs und zahlreicher
Fachgespräche. Dabei wurde deutlich: Die Luftsicherheitsbranche steht vor einem tiefgreifenden Wandel – von der operativen Kontrolle
hin zur Integration hochentwickelter Technologien und zu neuen
Verantwortungsstrukturen für die Beschäftigten.
Mit der 15. Ausgabe haben sich die Luftsicherheitstage erneut als
zentrale Dialogplattform der deutschen Luftsicherheitswirtschaft
bestätigt. Die gewonnenen Impulse sollen nun in die weitere
fachliche und politische Arbeit einfließen.

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