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Warnstreik bei Veolia am 9. März / Streikposten in Berlin an der Kanalstraße

Die Beschäftigten des Entsorgungsdienstleisters Veolia Umweltservice Ost GmbH in Sachsen, Thüringen, Brandenburg, Berlin und Niedersachsen sind für den 9. März 2026 zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen.

Grund ist die fehlende Verhandlungsbereitschaft des Arbeitgebers in den laufenden Tarifverhandlungen. So ist das letzte Angebot vom 5. Februar absolut unzureichend. Mit einer angebotenen Erhöhung von lediglich 45 Cent pro Stunde bleibt das Angebot nicht nur deutlich unter der Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns um 1,08 Euro, sondern lässt den Abstand zwischen Tariflöhnen und dem gesetzlichen Mindestlohn weiter deutlich schrumpfen. Zudem zeigt dieses Angebot nicht einmal ansatzweise die von uns erwartete Wertschätzung für die Leistungen der Beschäftigten. Außerdem sind dringend notwendige Verbesserungen der Arbeitsbedingungen von der Arbeitgeberseite ohne Verhandlungs-bereitschaft abgelehnt worden.

 

Zuvor hatte eine hohe Zahl von Beschäftigten in einer Mehrheitspetition ihre Streikbereitschaft signalisiert. Damit kommt es erstmals in der Geschichte der Veolia Umweltservice Ost GmbH an allen Standorten zu Arbeitsniederlegungen. Die Kolleginnen und Kollegen wollen damit vor dem nächsten Verhandlungstermin am 23.März 2026 in Leipzig ein deutliches Signal senden und den Druck auf die Arbeitgeberseite erhöhen.

Die Forderungen der Veolia-Beschäftigten sind:

  • Entgelterhöhung um 300 € pro Monat
  • Einführung von Erfahrungsstufen
  • Einführung von Regelungen zu Erschwernis- und Schmutzzulagen
  • Laufzeit 12 Monate

Die Kolleginnen und Kollegen an den Standorten Berlin und Brandenburg treffen sich für einen gemeinsamen Streikposten am Montag ab 05.00 Uhr am Veolia Standort in der Kanalstraße in Berlin.

 

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