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23. Oktober Streik bei Lieferando Berlin – Beschäftigte protestieren gegen Konzernumbau und Jobauslagerung auf Subunternehmen

Mit einer regen Beteiligung an dem geplanten Streiktag bei Lieferando am 23. Oktober in Berlin rechnet die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

Viele Beschäftigte fürchten um ihre Jobperspektive. Denn das Unternehmen hat angekündigt bundesweit 2.000 Stellen an Subfirmen auszulagern. Subfirmen, in dem es oft keine sozialen Standards gibt und keine Betriebsräte. Bei Lieferando ist es der Gewerkschaft mit den Beschäftigten gelungen, Betriebsräte aufzubauen. Das alles steht jetzt auf dem Spiel oder wird schon abgewickelt.

Die NGG streitet für einen Tarifvertrag mit existenzsichernden Löhnen (15 Euro Stunde) und sichere Jobs. Sie fordert von der Politik zudem unverzüglich die EU-Plattformrichtline umzusetzen mit einen Festanstellungsgebot für die Unternehmen in der Plattformökonomie.

Auf dem Protesttag vor dem Lieferando-Hauptquartier/Zentrale in Friedrichshain/Kreuzberg kommen zahlreiche Stimmen aus der Belegschaft zu Wort. Oftmals Kolleginnen und Kollegen, die aus anderen Ländern nach Deutschland gekommen sind und deren Lebensperspektive durch die Jobauslagerung von Lieferando auf dem Spiel steht.

Aus der Politik werden zahlreiche Gäste erwartet, u.a.:

–       Cansel Kiziltepe, Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung in Berlin, SPD

–       Damiano Valgolio, Mitglied im Abgeordnetenhaus in Berlin, und direkt gewählter Abgeordneter im Wahlkreis Friedrichshain-Kreuzberg 4, DIE LINKE

–       Werner Graf, Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus

Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) hat ein Grußwort angekündigt.

Weitere Informationen zu Zeit, Ort und Hintergrund des Streikswww.ngg.net/ost

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