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regiobus-Schule für den sicheren Schulweg der Kinder in Potsdam-Mittelmark

Wenn Mutti früh zur Arbeit geht – kann Lisa sicher mit dem Bus fahren
regiobus und Polizei zeigen Grundschülern worauf sie achten müssen

Die Älteren werden das Lied noch kennen, indem ein Schlüsselkind beschreibt, wie es allein
den Alltag meistert, wenn Mutti früh zur Arbeit geht. Damit die Grundschüler des Landkreises
Potsdam-Mittelmark wissen, wie auch sie ohne Elterntaxi mit dem Bus selbständig zur Schule
fahren können, bietet regiobus an vielen Grundschulen des Landkreises eine Busschule für die
ersten Klassen an – gemeinsam mit der Präventionsstelle der Polizeiinspektion Potsdam und
zur Begeisterung der Grundschüler.
Auch die Schüler der Klasse 1a der Grundschule Geltow waren mit Eifer dabei, als es hieß die
Zaubersprüche zu lernen, die zu guter Letzt die Zauberkiste öffnen werden. „Einen großen
Erwachsenenschritt zurück!“ lässt Polizeihauptkommissarin Juliane Mutschischk (Koordinatorin
Prävention der Polizeiinspektion Potsdam) ihre Schützlinge an der Haltestelle lernen und
anwenden, denn das Stehen direkt an der Bordsteinkannte ist nicht sicher. Nicht nur kann man
stolpern, auch der Bus benötigt etwas Spielraum, um an die Haltestelle zu gelangen. Im Bus
lernten sie: „Festhalten!“, denn auch im Sitzen ist es so sicherer, „Den roten Knopf drücken.“,
damit der Bus hält und „Nach Links und Rechts schauen!“ bevor sie wieder aus dem Bus
steigen, um sicher zu gehen, dass ihnen niemand in den Weg fährt oder läuft.
Draußen zeigen Juliane Mutschischk und ihr Kollege Matthias Näpfli (Polizeiobermeister) den
Kleinen, wie wenig sie vor und hinter dem Bus von anderen gesehen werden. Dann geht’s auf
den Weg über die Straße – wieder mit dem sichernden Blick nach Links und Rechts. Alle
meistern dies tadellos und erhalten eine „Goldmünze“ von Herrn Näpfli. Mit dieser können sie
im Bus eine Fahrkarte beim Fahrer Maik Brüggemann kaufen und lernen, wie man den
Entwerter nutzt.

Und da ist noch Mäxchen, eine Puppe, die sich das alles nicht so richtig merken konnte und
immer wieder etwas verkehrt macht. Sogar der Fahrschein ist völlig zerknittert und fast nicht
mehr nutzbar. Die Kinder müssen ihm immer wieder laut sagen, wie es richtig geht.
Dann kommt der große Moment: Können alle die Zaubersprüche? Aber natürlich! Jedes Kind
bekommt ein kleines Geschenk aus der Zauberkiste. Winkend, mit strahlenden Gesichtern und
jeder Menge neuem Wissen geht die Klasse wieder zurück zur Schule.
Hintergrund:
Die regiobus-Schule ist ein gemeinsames Projekt von Landesverkehrswacht Brandenburg
e.V., der Polizeidirektion Potsdam und regiobus Potsdam Mittelmark GmbH und wird mit
viel Engagement und Herzblut der durchführenden Moderatoren sowie großer Unterstützung
der Mittelbrandenburgischen Sparkasse sowie der Unfallkasse Brandenburg durchgeführt.
Das kostenfreie Programm richtet sich an Erstklässler, die das Verkehrsmittel „Bus“ nun
regelmäßig und häufig auch ohne elterliche Begleitung nutzen, um ihren Schulweg zu
bewältigen. Die Kinder lernen dabei mit einem echten Linienbus unter realen Bedingungen das
richtige Verhalten sowohl im Bus als auch an der Bushaltestelle.
Die beteiligten Partner leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Selbständigkeit, Achtsamkeit
und Sicherheit der Kinder im Busverkehr und zur Unfallprävention.
Von September bis November 2025 ist die regiobus-Schule zu Besuch bei 87 Klassen an 36
Grundschulen des Landkreises. Insgesamt erhalten so rund 2.150 Kinder diese wichtige
Schulung zum Verhalten im Straßenverkehr und ÖPNV.

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