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Feierliche Einweihung des Dienstsitzes der Sozialen Dienste Potsdam

Justizstaatssekretär Ernst Bürger hat am 9. Dezember 2025 den neuen Dienstsitz der Sozialen Dienste der Justiz, Dienststelle Potsdam, eingeweiht.
 
Die Dienststelle Potsdam ist am 17. September 2025 auf den Campus in der Heinrich-Mann-Allee 107 in Potsdam eingezogen. Die Räumlichkeiten wurden umgebaut und modernisiert und Mitte Juni 2025 an das Brandenburgische Oberlandesgericht als Nutzer übergeben.
 
Die Sozialen Dienste der Justiz im Land Brandenburg sind Teil des Brandenburgischen Oberlandesgerichts. Die Arbeit wird in 18 Dienstsitzen geleistet. Im Dienstsitz Potsdam arbeiten acht
Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter und zwei Kanzleimitarbeiterinnen. Zu Ihren Aufgaben zählt die Bewährungshilfe und die Führungsaufsicht sowie die Gerichtshilfe und der Täter-Opfer-Ausgleich. Die Resozialisierung ist Grundgedanke und Anspruch in der Arbeit. Der Dienstsitz Potsdam betreut derzeit 242 Probandinnen und Probanden. Das Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ steht dabei im Vordergrund. Die Probandinnen und Probanden sollen in ihrem eigenverantwortlichen Handeln bestärkt und ein individuelles Hilfs- und Betreuungsangebot erhalten. Unerlässlich sind hierbei Kooperationen mit externen Partnern, z. B. Kommunen, Arbeitsagenturen/Jobcentern, dem Gesundheitswesen und freien Trägern.
 
Justizstaatssekretär Ernst Bürger: „Die Sozialen Diensten der Justiz sind ein wichtiger Teil unserer Strafrechtspflege. Sie nehmen mit der Bewährungshilfe, der Gerichtshilfe und dem Täter-Opfer-Ausgleich unverzichtbare und herausfordernde Aufgaben innerhalb des Strafsystems wahr. Ich freue mich daher, dass es gelungen ist, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Dienststelle Potsdam den Umzug in diese zentral gelegenen und modern eingerichteten Räumlichkeiten zu ermöglichen.“

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