Gedenkkonzert des Landespolizeiorchesters am 23. Oktober in Werder (Havel)
Im Saal der Bismarckhöhe findet am Donnerstag, 23. Oktober, um 19 Uhr ein Gedenkkonzert des Landespolizeiorchesters Brandenburg statt. Organisiert wird es von der Polizeiinspektion Potsdam und der Polizeistiftungsfonds „Martin-Heinze-Fonds“ mit Unterstützung der Stadt Werder (Havel) anlässlich des 30. Todestages des Potsdamer Polizisten Martin Heinze. Der Eintritt zum Konzert ist frei. Um Spenden für den „Martin-Heinze-Fonds“ wird gebeten.
Polizeihauptmeister Martin Heinze war der erste Polizist im Land Brandenburg, der nach der Wende im Polizeidienst getötet wurde. Er wurde am 20. August 1995 im Alter von 46 Jahren auf Zivilstreife von einem Einbrecher erstochen. Der Täter wurde später wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Martin Heinze hinterließ seine Frau und zwei Kinder. Der Martin-Heinze-Fonds erinnert an diesen tragischen Fall und widmet sich der Unterstützung Hinterbliebener sowie dienstunfähiger Polizeibeamter.
Das Landespolizeiorchester Brandenburg ist ein modernes, vielseitiges Unterhaltungsorchester. Neben großen Originalwerken stehen Cross-Over-Projekte auf dem Spielplan, die dem Orchester eine Einzigartigkeit und ein besonderes Profil unter den deutschen Polizeiorchestern verleihen.

